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Das Thema kurz und kompakt
Active Sourcing erreicht passive Kandidaten im Handwerk, die über klassische Jobportale nicht erreichbar sind.
Geotargeting ermöglicht eine regionale Handwerker-Suche und spart Kosten durch gezielte Ansprache.
Pre-Screening reduziert den Aufwand für Vorstellungsgespräche durch vorqualifizierte Bewerbungen.
Ein Dachdecker in Köln in 31 Tagen gefunden, ein Tischler in Darmstadt in 16 Tagen - während andere Handwerksbetriebe monatelang suchen. Gerade für Geschäftsführer von Handwerksbetrieben ist Zeit kostbar. Dieser Artikel zeigt dir, wie du durch gezieltes Social Media Recruiting und effiziente Pre-Screening-Methoden deine Time-to-Hire deutlich reduzierst und so mehr Zeit für dein Kerngeschäft gewinnst. Entdecke, wie du auch in anderen Branchen, wie der Produktion oder dem Service, schneller qualifizierte Mitarbeiter findest.
Die Herausforderungen der traditionellen Handwerker-Rekrutierung
Klassische Stellenanzeigen in Zeitungen oder auf Jobportalen sind oft teuer und wenig effektiv, besonders wenn es darum geht, Handwerker zu finden. Viele qualifizierte Fachkräfte sind nicht aktiv auf Jobsuche und werden daher von diesen Methoden nicht erreicht. Das führt zu langen Vakanzzeiten und bindet wertvolle Ressourcen im Unternehmen.
Ein weiteres Problem ist der hohe Aufwand für das Sichten von Bewerbungsunterlagen und das Führen von Vorstellungsgesprächen. Oftmals entsprechen die Bewerber nicht den Anforderungen, was den Prozess zusätzlich in die Länge zieht. Gerade kleine und mittlere Handwerksbetriebe haben oft keine spezialisierten HR-Abteilungen, die sich um das Recruiting kümmern können. Das bedeutet, dass die Geschäftsführung oder andere Mitarbeiter diese Aufgabe übernehmen müssen, was zu einer zusätzlichen Belastung führt.
Best Practice: Analysiere deine bisherigen Recruiting-Kanäle. Welche haben die wirksamsten Ergebnisse geliefert? Konzentriere dich auf diese und optimiere sie.
Active Sourcing: Passive Kandidaten im Handwerk erreichen
Active Sourcing ist eine Strategie, bei der du aktiv nach potenziellen Kandidaten suchst, anstatt darauf zu warten, dass sie sich bewerben. Das ist besonders effektiv, um passive Kandidaten zu erreichen, die nicht aktiv auf Jobportalen unterwegs sind. Im Handwerk bedeutet das, dass du beispielsweise auf Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram nach Fachkräften suchst.
Durch gezielte Ansprache und interessante Inhalte kannst du das Interesse dieser Kandidaten wecken und sie dazu bringen, sich bei dir zu bewerben. Active Sourcing erfordert zwar etwas mehr Aufwand als klassische Stellenanzeigen, kann aber zu einer deutlich höheren Qualität der Bewerber führen. Ein weiterer Vorteil ist, dass du dein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber präsentieren und so dein Employer Branding stärken kannst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Definiere deine Zielgruppe (z.B. Elektriker in München), recherchiere relevante Social-Media-Gruppen, erstelle ansprechende Inhalte und kontaktiere potenzielle Kandidaten.
Geotargeting: Regionale Handwerker-Suche optimieren
Geotargeting ermöglicht es dir, deine Recruiting-Kampagnen regional auszurichten. Das ist besonders nützlich, wenn du Handwerker in einer bestimmten Region suchst. Statt Stellenanzeigen bundesweit zu schalten, kannst du dich auf die Region konzentrieren, in der du Mitarbeiter benötigst. Das spart Kosten und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich Kandidaten bewerben, die tatsächlich in deiner Nähe wohnen.
Geotargeting funktioniert über Social-Media-Plattformen und andere Online-Kanäle. Du kannst beispielsweise Anzeigen schalten, die nur Nutzern in einem bestimmten Umkreis angezeigt werden. Das ist besonders effektiv, um passive Kandidaten anzusprechen, die zwar nicht aktiv auf Jobsuche sind, aber dennoch offen für ein neues Angebot in ihrer Region wären. So konnte inga. beispielsweise einen Berufskraftfahrer in Vasdorf in nur 24 Tagen finden.
Checkliste für Geotargeting: Definiere deine Zielregion, wähle die passenden Kanäle, erstelle regionale Anzeigen und überwache die Ergebnisse.
Pre-Screening: Zeit sparen durch vorqualifizierte Bewerbungen
Pre-Screening ist ein wichtiger Schritt, um den Recruiting-Prozess zu beschleunigen. Dabei werden die Bewerbungen vorab geprüft, um sicherzustellen, dass die Kandidaten die grundlegenden Anforderungen erfüllen. Das spart Zeit, da du dich nur auf die Bewerber konzentrieren kannst, die tatsächlich in Frage kommen. Pre-Screening kann manuell oder automatisiert erfolgen.
Eine Möglichkeit ist die Nutzung von Online-Fragebögen oder Tests, die die Kandidaten vorab ausfüllen müssen. So kannst du beispielsweise ihre fachlichen Kenntnisse oder ihre Soft Skills überprüfen. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von Chatbots, die die Kandidaten in einem ersten Gespräch interviewen und so die wichtigsten Informationen sammeln. inga.Assessment.Plus bietet hier individualisierte Assessments im eigenen Branding an.
Praxisbeispiel: Ein Handwerksbetrieb nutzt einen Online-Test, um die fachlichen Kenntnisse der Bewerber zu überprüfen. Nur die Kandidaten, die den Test bestehen, werden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.
Social Media Recruiting: Die Macht von Facebook und Instagram nutzen
Social Media Recruiting ist eine effektive Methode, um Handwerker zu finden. Plattformen wie Facebook und Instagram bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um potenzielle Kandidaten anzusprechen. Du kannst beispielsweise gezielte Anzeigen schalten, die nur Nutzern angezeigt werden, die bestimmte Interessen oder Qualifikationen haben. Oder du kannst in relevanten Gruppen aktiv werden und dort nach Fachkräften suchen.
Wichtig ist, dass du ansprechende Inhalte erstellst, die das Interesse der Kandidaten wecken. Das können beispielsweise Fotos oder Videos von deinen Mitarbeitern bei der Arbeit sein, oder auch kurze Interviews, in denen sie über ihre Erfahrungen berichten. So zeigst du, dass dein Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber ist und machst potenzielle Kandidaten neugierig.
Best Practice: Erstelle einen Redaktionsplan für deine Social-Media-Kanäle. Plane regelmäßig interessante Inhalte, die deine Zielgruppe ansprechen.
Erfolgsmessung: Den ROI deiner Recruiting-Maßnahmen im Blick behalten
Um sicherzustellen, dass deine Recruiting-Maßnahmen erfolgreich sind, ist es wichtig, den ROI (Return on Investment) im Blick zu behalten. Das bedeutet, dass du die Kosten für deine Maßnahmen den Ergebnissen gegenüberstellst. Wie viele Bewerbungen hast du erhalten? Wie viele Einstellungen hast du vorgenommen? Wie lange hat der Recruiting-Prozess gedauert?
Durch die Analyse dieser Daten kannst du feststellen, welche Maßnahmen besonders effektiv sind und welche weniger. So kannst du dein Recruiting kontinuierlich optimieren und sicherstellen, dass du dein Budget optimal einsetzt. inga. bietet hier eine 50%-Geld-zurück-Garantie für viele Profile an.
Checkliste für die Erfolgsmessung: Definiere deine KPIs (Key Performance Indicators), erfasse regelmäßig die Daten, analysiere die Ergebnisse und optimiere deine Maßnahmen.
More Links
Bundesagentur für Arbeit bietet weiterführende Informationen zu diesem Thema.
IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung veröffentlicht aktuelle Daten und Studien.
FAQ
Wie messe ich den ROI meiner Social-Recruiting-Kampagne konkret?
Um den ROI deiner Social-Recruiting-Kampagne zu messen, solltest du die Kosten der Kampagne den Ergebnissen gegenüberstellen. Erfasse die Anzahl der Bewerbungen, die Anzahl der Einstellungen und die Time-to-Hire. Vergleiche diese Daten mit den Kosten und berechne den ROI. So siehst du, ob sich die Investition gelohnt hat und wo du Optimierungspotenzial hast.
Welche Social-Media-Plattform eignet sich am wirksamsten für welche Berufsgruppe?
Die Wahl der richtigen Social-Media-Plattform hängt von deiner Zielgruppe ab. Facebook eignet sich gut, um Handwerker und Produktionsmitarbeiter zu erreichen, während Instagram eher für Servicekräfte und Büroangestellte geeignet ist. LinkedIn ist eine gute Wahl, um Fach- und Führungskräfte anzusprechen. Teste verschiedene Plattformen und analysiere die Ergebnisse, um die effektivste Plattform für deine Zielgruppe zu finden.
Warum sind vorqualifizierte Bewerbungen effektiver als ein großes Bewerbervolumen?
Vorqualifizierte Bewerbungen sind effektiver, weil sie sicherstellen, dass die Kandidaten die grundlegenden Anforderungen erfüllen. Das spart Zeit, da du dich nur auf die Bewerber konzentrieren kannst, die tatsächlich in Frage kommen. Ein großes Bewerbervolumen hingegen kann überwältigend sein und viel Zeit für das Sichten der Unterlagen erfordern. Oftmals entsprechen die Bewerber nicht den Anforderungen, was den Prozess zusätzlich in die Länge zieht.
Wie unterscheidet sich Geotargeting von klassischer regionaler Stellenanzeige?
Geotargeting ermöglicht eine viel präzisere regionale Ausrichtung als klassische Stellenanzeigen. Statt eine Anzeige in einer regionalen Zeitung zu schalten, kannst du mit Geotargeting Nutzer in einem bestimmten Umkreis ansprechen. Das ist besonders effektiv, um passive Kandidaten zu erreichen, die zwar nicht aktiv auf Jobsuche sind, aber dennoch offen für ein neues Angebot in ihrer Region wären.
Welche versteckten Kosten übersehen Unternehmen beim klassischen Recruiting?
Beim klassischen Recruiting übersehen Unternehmen oft die versteckten Kosten, die durch lange Vakanzzeiten entstehen. Wenn eine Stelle unbesetzt bleibt, kann das zu Produktionsausfällen, Umsatzeinbußen und einer höheren Belastung der verbleibenden Mitarbeiter führen. Auch die Kosten für das Sichten von Bewerbungsunterlagen und das Führen von Vorstellungsgesprächen werden oft unterschätzt. Durch den Einsatz von Active Sourcing und Pre-Screening können diese Kosten reduziert werden.



