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Das Thema kurz und kompakt
Active Sourcing erreicht passive Kandidaten im technischen Bereich, die über klassische Jobportale nicht erreichbar sind.
Geotargeting ermöglicht eine regionale Präzision bei der Technikersuche und spart Zeit und Kosten.
Pre-Screening hilft, Bewerber vorzuqualifizieren und den Recruiting-Prozess zu beschleunigen.
Ein Maschinenbauunternehmen in Stuttgart suchte händeringend einen neuen Servicetechniker. Klassische Stellenanzeigen brachten kaum verwertbare Bewerbungen. Nach dem Einsatz von Social Media Recruiting mit Geotargeting konnte die Stelle innerhalb von 18 Tagen besetzt werden. Für HR-Verantwortliche und Geschäftsführer im produzierenden Gewerbe bedeutet das: Es gibt Wege, den Fachkräftemangel zu überwinden. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Recruiting-Prozesse optimierst, Kosten senkst und qualifizierte Techniker, Elektriker und Produktionsmitarbeiter schneller findest.
Die Herausforderungen bei der Stellenbesetzung im technischen Bereich
Die Besetzung von technischen Positionen stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Fachkräftemangel ist besonders in diesem Bereich spürbar, und die Konkurrenz um qualifizierte Kandidaten ist hoch. Klassische Stellenanzeigen reichen oft nicht mehr aus, um die passenden Bewerber zu erreichen. Hinzu kommt, dass der Recruiting-Prozess zeitaufwendig und kostenintensiv sein kann.
Für Unternehmen im Maschinenbau, der Elektrotechnik oder der Automobilindustrie bedeutet das, dass sie innovative Wege gehen müssen, um ihre offenen Stellen zu besetzen. Active Sourcing, Social Media Recruiting und Geotargeting sind nur einige der Strategien, die in Frage kommen. Wichtig ist, dass du deine Zielgruppe genau kennst und weißt, wo du sie erreichst.
Checkliste:
- Definiere die Anforderungen an die Stelle präzise.
- Analysiere deine Zielgruppe: Wo sind die potenziellen Kandidaten aktiv?
- Wähle die passenden Recruiting-Kanäle aus.
Active Sourcing: Passive Kandidaten aktiv ansprechen
Viele qualifizierte Fachkräfte im technischen Bereich sind nicht aktiv auf Jobsuche. du sind zufrieden in ihrem aktuellen Job, aber offen für neue Herausforderungen. Diese passiven Kandidaten erreichst du am wirksamsten durch Active Sourcing. Dabei gehst du aktiv auf die Suche nach potenziellen Bewerbern und sprichst sie direkt an.
Social Media Plattformen wie LinkedIn, Xing oder Facebook eignen sich hervorragend für Active Sourcing. Hier kannst du gezielt nach Kandidaten mit bestimmten Qualifikationen und Erfahrungen suchen. Aber auch Branchenveranstaltungen, Fachmessen oder Online-Foren können gute Quellen für die Kandidatenfindung sein.
Beispiel: Ein Unternehmen suchte einen SPS-Programmierer. Durch Active Sourcing auf LinkedIn konnte ein passender Kandidat gefunden werden, der zuvor nicht aktiv auf Jobsuche war. Die Stelle konnte innerhalb von vier Wochen besetzt werden.
Geotargeting: Regionale Präzision für die Technikersuche
Geotargeting ermöglicht es dir, deine Recruiting-Kampagnen regional auszurichten. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du Fachkräfte für einen bestimmten Standort suchst. Durch Geotargeting kannst du sicherstellen, dass deine Stellenanzeigen nur denjenigen Kandidaten angezeigt werden, die in der Nähe des Arbeitsortes wohnen oder bereit sind, dorthin umzuziehen.
Diese Methode ist besonders effektiv für Handwerksbetriebe oder Unternehmen mit mehreren Standorten. So kannst du beispielsweise gezielt nach Elektrikern in Berlin oder nach Maschinenbedienern in München suchen. Das spart Zeit und Kosten, da du nur relevante Bewerbungen erhältst.
Best Practice: Eine Bäckerei-Kette suchte einen Bäcker für ihre Filiale in Köln. Durch Geotargeting auf Facebook konnte die Stelle innerhalb von zwei Wochen mit einem Bäcker aus der Region besetzt werden.
Pre-Screening: Bewerber vorqualifizieren und Zeit sparen
Ein effektives Pre-Screening ist entscheidend, um den Recruiting-Prozess zu beschleunigen und die Qualität der Bewerbungen zu erhöhen. Dabei werden die eingehenden Bewerbungen anhand definierter Kriterien vorab geprüft. So kannst du schnell aussortieren, welche Kandidaten für die Stelle geeignet sind und welche nicht.
Für das Pre-Screening kannst du verschiedene Methoden einsetzen, wie beispielsweise Online-Tests, Fragebögen oder Video-Interviews. Auch der Einsatz von Recruiting Chatbots kann sinnvoll sein, um die Bewerber vorab zu qualifizieren. Wichtig ist, dass du die Kriterien für das Pre-Screening klar definierst und transparent kommunizierst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Definiere die wichtigsten Anforderungen an die Stelle.
- Erstelle einen Fragebogen oder Online-Test, der diese Anforderungen abdeckt.
- Nutze einen Recruiting Chatbot, um die Bewerber vorab zu qualifizieren.
Employer Branding: Die Arbeitgebermarke stärken
Eine starke Arbeitgebermarke ist ein wichtiger Faktor, um qualifizierte Fachkräfte anzuziehen. Potenzielle Bewerber informieren sich heutzutage genau über ein Unternehmen, bevor sie sich bewerben. du wollst wissen, wie die Arbeitsbedingungen sind, welche Entwicklungsmöglichkeiten es gibt und wie die Unternehmenskultur ist.
Um deine Arbeitgebermarke zu stärken, solltest du aktiv kommunizieren, was dein Unternehmen auszeichnet. Das kannst du beispielsweise über deine Website, Social Media Kanäle oder Mitarbeiter-Testimonials tun. Auch die Teilnahme an Karrieremessen oder die Auszeichnung als Top-Arbeitgeber können positive Effekte haben.
Tipp: Frage deine Mitarbeiter, was sie an deinem Unternehmen schätzen und nutze diese Aussagen für deine Employer Branding Kampagne.
Time-to-Hire reduzieren: So geht's schneller
Eine lange Time-to-Hire kostet Unternehmen viel Geld und kann dazu führen, dass offene Stellen nicht rechtzeitig besetzt werden. Um die Time-to-Hire zu reduzieren, solltest du deine Recruiting-Prozesse optimieren und auf innovative Methoden setzen.
Active Sourcing, Geotargeting und Pre-Screening sind nur einige der Strategien, die dir dabei helfen können. Auch eine gute Zusammenarbeit zwischen HR und den Fachabteilungen ist entscheidend. Je besser die Kommunikation, desto schneller können Entscheidungen getroffen werden.
Beispiel: Ein Unternehmen konnte seine Time-to-Hire von durchschnittlich 60 Tagen auf 30 Tage reduzieren, indem es Active Sourcing einführte und einen Recruiting Chatbot einsetzte.
More Links
Bundesagentur für Arbeit bietet weiterführende Informationen zu diesem Thema.
Destatis veröffentlicht aktuelle Daten und Studien.
FAQ
Wie messe ich den ROI meiner Active-Sourcing-Kampagne im technischen Bereich?
Um den ROI deiner Active-Sourcing-Kampagne zu messen, solltest du die Kosten der Kampagne den erzielten Ergebnissen gegenüberstellen. Zu den Kosten gehören beispielsweise die Personalkosten für die Recherche und Ansprache der Kandidaten sowie die Kosten für die Nutzung von Social Media Plattformen. Zu den Ergebnissen gehören die Anzahl der qualifizierten Bewerbungen, die Anzahl der Vorstellungsgespräche und die Anzahl der erfolgreichen Einstellungen. Teile die Kosten durch die Anzahl der Einstellungen, um die Kosten pro Einstellung zu ermitteln.
Welche Social-Media-Plattform eignet sich am wirksamsten für die Suche nach Technikern?
Die Wahl der richtigen Social-Media-Plattform hängt von deiner Zielgruppe ab. LinkedIn ist besonders gut geeignet, um erfahrene Fachkräfte und Führungskräfte im technischen Bereich zu erreichen. Xing ist eine weitere Option, die vor allem im deutschsprachigen Raum relevant ist. Facebook kann sinnvoll sein, um jüngere Kandidaten oder Fachkräfte im Handwerk zu erreichen. Instagram eignet sich gut, um deine Arbeitgebermarke zu präsentieren und potenzielle Bewerber anzusprechen.
Wie unterscheidet sich Geotargeting von klassischer regionaler Stellenanzeige?
Eine klassische regionale Stellenanzeige wird in der Regel in lokalen Zeitungen oder auf Jobportalen veröffentlicht. Geotargeting hingegen ermöglicht es dir, deine Stellenanzeigen gezielt denjenigen Kandidaten anzuzeigen, die sich in einem bestimmten Radius um den Arbeitsort befinden. Das ist besonders effektiv, wenn du Fachkräfte für einen bestimmten Standort suchst und sicherstellen möchtest, dass deine Anzeigen nur denjenigen Kandidaten angezeigt werden, die in der Nähe wohnen oder bereit sind, dorthin umzuziehen.
Welche versteckten Kosten übersehen Unternehmen beim klassischen Recruiting?
Neben den offensichtlichen Kosten für Stellenanzeigen und Personalberater gibt es eine Reihe von versteckten Kosten, die Unternehmen beim klassischen Recruiting oft übersehen. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Sichtung und Bearbeitung von unqualifizierten Bewerbungen, die Kosten für Vorstellungsgespräche mit ungeeigneten Kandidaten, die Kosten für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, die dann doch nicht ins Unternehmen passen, und die Kosten für die lange Time-to-Hire, die zu Produktivitätsverlusten führen kann.
Wie kann ich sicherstellen, dass meine Stellenanzeigen im technischen Bereich ansprechend sind?
Um sicherzustellen, dass deine Stellenanzeigen ansprechend sind, solltest du auf eine klare und verständliche Sprache achten. Vermeide Fachjargon und beschreibe die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Stelle präzise. Stelle die Vorteile heraus, die dein Unternehmen bietet, wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten oder eine attraktive Vergütung. Nutze Bilder oder Videos, um einen Einblick in dein Unternehmen zu geben und die Unternehmenskultur zu präsentieren. Achte darauf, dass deine Stellenanzeigen mobil optimiert sind.



